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Vorglühen und Adventszauber in St. Tönis abgesagt

Geschrieben von Andrea Leuchten am .

Weder das traditionelle Vorglühen am Freitagabend, 7. Dezember, noch der Markt am kommenden Wochenende, 8. und 9. Dezember, werden stattfinden. Die Stadt Tönisvorst hat heute, 4. Dezember, dem Werbering die schriftliche Absage für den Adventszauber am Wochenende erteilt. Der Grund ist nicht akzeptierter Sanitätsdienst von Seiten der Stadt. Somit besitzt der örtliche Werbering keine Genehmigung zur Durchführung des Marktes und ist gezwungen, den Weihnachtsmarkt in der Apfelstadt kurzfristig abzusagen. Die Enttäuschung darüber ist immens groß.

Stefan Robben, 1. Vorsitzender des Werbering St. Tönis, ist fassungslos und sagt: „Das ist eine Katastrophe für alle Beteiligten und für den ortsansässigen Einzelhandel, vor allem gerade auch jetzt inmitten des Weihnachtsgeschäftes, der umsatzstärksten Zeit des Einzelhandels. Der Werbering bemüht sich das ganze Jahr über, St. Tönis mit Festen, Veranstaltungen und Aktionen lebendig zu halten und dann erfolgt solch eine, Schlappe´ von Seiten der Stadt. Es ist schlicht unfassbar…nicht zu glauben. “ Auch Ulrich Peeren, Kassenwart des Werberings, ist zutiefst enttäuscht darüber, dass nicht doch noch kurzfristig eine Lösung gefunden werden konnte und man nun zur Absage gezwungen werde. Etliche Treffen der Werberingvorstände mit den Verantwortlichen der Stadt gingen Voraus. Der Werbering hoffte erfolglos auf Einigung. Peeren informierte heute umgehend die Werberingmitglieder per Mail. Darin erläutert er Details: „Das Deutsche Rote Kreuz hat mit dem Werbering einen Rahmenvertrag für alle Veranstaltungen. Aufgrund fehlenden Personals sagte das DRK bereits am 7. November seine Teilnahme für den Adventszauber ab. Zwölf Sanitäter waren gefordert, die unter anderem Qualifikationen und Fortbildungskurse vorlegen müssen. Außerdem müssen die Krankenwagen Typ B sein und die sogenannte DIN 1789 erfüllen. Diese Anforderungen werden strengstens kontrolliert. Der von uns, dem Werbering St. Tönis, akquirierte Ersatzdienst war der Stadt nicht gut und ausreichend genug.“ Peeren findet das alles sehr schade und kündigt eine erste Konsequenz an: „Die Weihnachtsbeleuchtung wird ab sofort abgeschaltet. In St. Tönis gehen nun die Lampen aus.“

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